Unsere Qualität spricht für sich:

 

Seit 1986 durfte das Hygiene-Institut Schubert über 6.000 Kursteilnehmer erfolgreich ausbilden. (Stand Okt. 2019)

© 2018 Hygiene-Institut Schubert

HYGIENEBEAUFTRAGTER (m/w/d)

Hygienebeauftragter (m/w/d)

in Gemeinschaftseinrichtungen
nach IfSG § 33, §36 und TRBA 250 4.1.5​

Das Hygiene-Institut Schubert führt seit 2002 Kurse zum Hygienebeauftragten/ Hygienemager mit großem Erfolg durch.

Die Einhaltung von Hygienestandards ist auch in Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen, Asyl- und sonstige Massenunterkünften eine wichtige Maßnahme. Die Einhaltung der Infektionshygiene wird vom Gesetzgeber nach §36 Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz IfSG) für solche Einrichtungen gefordert, da eine große Anzahl an Personen über einen längeren Zeitraum in relativ engem räumlichen Kontakt stehen. Durch die Einhaltung bestimmter Maßnahmen, besonders im Falle von erkrankten Personen, können so Übertragungen von Krankheiten vermieden werden. Die Hygienebeauftragte Person in diesen Einrichtungen soll durch das Seminar die Grundlagen der Infektionshygiene erlangen, um in einem entsprechenden Hygieneplan innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festzulegen. Die infektionshygienische Überwachung erfolgt unter anderem durch das jeweilige Gesundheitsamt.

 

Wichtiger Hinweis:

Dieser Kurs ist nicht zu verwechseln mit der Weiterbildung für Hygienebeaufte MFA nach den Richtlinien Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)

Ferner erfüllt er nicht die Anforderungen an die "Hygiene beim ambulanten Operieren in Krankenhaus und Praxis" KAT A oder Hygienbeauftrager Arzt oä.

Termine, Veranstaltungsorte, Kosten und
weitere Details zur Ausbidungen finden Sie hier.

TEILNEHMER
KREIS

TEILNAHME
VORAUSSETZUNG

FUNKTION

AUFGABEN

LEHRGANGS
InHalt

PRÜFUNGS
VORBEREITUNG

Mitarbeiter aus Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorten, Schulen, sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heimen, Ferienlager, Erstaufnahmeeinrichtungen, Asylunterkünften, Obdachlosenunterkünften, Justizvollzugsanstalten, sonstige Massenunterkünften. Ausübung eines nichtmedizinischen bzw. nichtpflegerischen Berufes in einer Gemeinschaftseinrichtung gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz.
 

 

 

 


- Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache
- Fremdwortverständnis
- Hauptschulabschluss

Es ist eine Teilnahme an dem Lehrgang ohne vorherige medizinische Ausbildung möglich!
 

 

 

 


Gemäß der Arbeitsplatzbeschreibung verwaltet die/ der Hygieneeauftragte(r) alle diesbezüglichen Belange einer oder mehrerer Einrichtungen. Hygienebeauftragte sind Ansprechpartner für Führungskräfte, Mitarbeiter, Dienstleister und Behörden.

 

 

 

 

 


Die Hygienebeauftragten in der Pflege oder in Pflegeeinrichtungen sollen als Bindeglied zwischen Hygienefachkraft und Stations- oder Bereichspersonal dienen und konkrete Ansprechpartner für die Hygienefachkräfte in ihrem Tätigkeitsbereich sein. Sie können so einen entscheidenden Beitrag zur Akzeptanz und Umsetzung empfohlener Maßnahmen leisten. Der Hygienebeauftragte hat die Aufgaben ein Hygienekonzept zu erstellen und dieses zu verwalten, bei Anfragen die Zuständigkeiten in Betrieb und Behörde zu kennen, Ansprechpartner für Geschäftsleitung, Hygieniker, Hygiene-fachkraft,  Hygienebeauftragten, Arzt, Arbeitsmediziner, Sicherheitsingenieur, Mitarbeiter, Dienstleister, Behörden (Amtsarzt) zu sein.

 

 

Der Lehrgang vermittelt die Essenz der Ausbildung zum Hygienebeauftragen für Alten- und Pflegeheime DGKH, um sie fachlich qualifiziert zu verwalten!Die Ausbildung basiert auf den Vorgaben der Deutschen-Gesellschaft für Krankenhaushygiene· den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes· und der MedHygV-Bayern
- Risokobewertung
- Hygienemanagement
- Verantwortlichkeit
- Basishygiene
- Anforderungen des IfSG
- Anforderungen nach Biostoffverordnung
- Sondermaßnahmen beim Auftreten von bestimmten Erkrankungen (Magen-Darm-Erkrankungen, Kopfläuse, Krätze, etc.)


Wir nehmen dem Teilnehmer die Angst und trainieren die Praxis.
Am letzten Tag werden vor der Prüfung die Schwerpunkte des Inhalts mit Beispielen aus der Praxis, zur Vertiefung des Stoffes und zur Beruhigung der Teilnehmer global wiederholt.



 

 

Historie

Der Hygienebeauftragte in Pflegeeinrichtungen wurde nach Vorgaben v. Herrn Prof. Dr. Steuer (Präsident des Landesgesundheitsamtes Baden Württemberg a.D.) im Frühjar 2001 von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene mit in einem „Leitlinienentwurf“festgelegt.

Der Lehrgang wird bereits von mehreren Institutionen angeboten. Der Ausbildung und Abschluss sind, im Gegensatz zur Ausbildung geprüfter Desinfektor, noch nicht anerkannt, wird aber u.a. von Behördern zum Nachweis der Qualität in Heimen gefordert.

 

Beispiel:

MedHygV  =  Hygiene Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention  in medizinischen Einrichtungen v. 1. Dez. 2011 gemäß IfSG § 23 Abs. 8  

 

Wer zum Hygienebeauftragen benannt wird ist, also auch ohne jegliche Weiterbildung Hygienebeauftragter.

Der Lehrgang qualifiziert jene, die sich mit der Thematik befassen müssen.

 

Auszug aus der Bayr. MedHygV. 2011 § 8  Hygienebeauftragte  in der Pflege und in Pflegeeinrichtungen

 

Die Hygienebeauftragten in der Pflege oder in Pflegeeinrichtungen sollen als Bindeglied zwischen Hygienefachkraft und Stations- oder Bereichspersonal dienen und konkrete Ansprechpartner für die Hygienefachkräfte in ihrem Tätigkeitsbereich sein.

 

Sie können so einen entscheidenden Beitrag zur Akzeptanz und Umsetzung empfohlener Maß­nahmen leisten.

 

Als Orientierungsmaßstab für Hygienebeauftragte in der Pflege sind die Vorgaben nach Nr. 3.4 der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“ heranzuziehen.

 

Für die Hygienebeauftragten in Pflegeeinrich­tungen gilt die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprä­vention „Infektionsprävention in Heimen“ sowie die „Leitlinie: Hygienebeauftragte(r) in Pflegeeinrichtungen“ der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene als Orientie­rungsmaßstab.

 (1)  Hygienebeauftragte in der Pflege in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen stellen das Bindeglied zwischen Hygienefachkraft und Stations- oder Bereichspersonal dar.

 

  • Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Mitwir­kung bei der Erstellung bereichsspezifischer Hygienestandards, Umsetzung und Schu­lung korrekter Hygienepraktiken, die frühzeitige Wahrnehmung von Ausbrüchen, die Informationsweitergabe an die Hygienefachkraft sowie die Mitwirkung bei der organisa­torischen Bewältigung von epidemisch auftretenden Krankenhausinfektionen.
     

  • Jede Station soll eine oder einen Hygienebeauftragte oder Hygienebeauftragten in der Pflege benennen.
     

  • Im Übrigen ergeben sich die Vorgaben für die Hygienebeauftragten in der Pflege insbesondere aus den Empfehlungen der nach § 23 Abs. 2 Satz 1 IfSG beim Robert Koch-Institut eingerichteten Kommission für Krankenhaushygiene und Infekti­onsprävention. (Erfassung v. Hospilalinfektionen)

(2) Zu den Aufgaben der Hygienebeauftragten in Pflegeeinrichtungen zählen insbesondere die Mitwirkung bei der

  • Erstellung,

  • Schulung und

  • Umsetzung von Hygie­nestandards,

 

...die Mitwirkung bei der

  • Erkennung,

  • Verhütung und

  • Bekämpfung von noso­komialen Infektionen, die

  • Unterrichtung der für die entsprechenden Bereiche Verant­wortlichen über Verdachtsfälle

 

...sowie die

  • Mitwirkung bei der Planung funktioneller und baulicher Maßnahmen.

Im Übrigen ergeben sich die Vorgaben für die Hygienebeauf­tragten in Pflegeeinrichtungen insbesondere aus den Empfehlungen der nach § 23 Abs. 2 Satz 1 IfSG beim Robert Koch-Institut eingerichteten Kommission für Kranken­haushygiene und Infektionsprävention.
 

 

Lehrgangsunterlagen:

Die Lehrgangsunterlagen sind in einem Ordner der zur Unterrichtsbegleitung und zur weiteren Sammlung von Unterlagen gedacht. Es dient dann zum Nachschlagen, insbesondere nach dem Ende des Kurses in der Praxis.


 

Prüfungsvorbereitung

Wer Angst hat, kann nicht kreativ Zusammenhänge erarbeiten. Es lässt sich nur gelerntes prüfen. Deshalb nehmen wir dem Teilnehmer die Angst und rainieren die Praxis.

Am letzten Tag werden vor der Prüfung die Schwerpunkte des Inhalts mit Beispielen aus der Praxis, zur Vertiefung des Stoffes und zur Beruhigung der Teilnehmer global, ggf. in Gruppenarbeiten ausgearbeitet und so, wiederholt.


 

Zu uns/Kurs-Historie:

Wir führen seit 2002 Kurse zum Hygienebeauftragten/ Hygienemager mit großem Erfolg durch.

Herr Schubert hat bereits ab dem ersten Pilotkurs in Deutschland für Hygienebeauftrage, unter der Regie von Herrn Prof. Dr. Walter Steuer in den Hohensteiner Instituten, federführend mitgewirkt.  Das war Mitte der Neunzigerjahre.

Bis zum Jahr 2006 war er auch an dieser Fachweiterbildung am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg als Fachdozent involviert.

Da ihm als Experten die Kurszeit von 4 – 6 Wochen zum Hygienebeauftragten unglücklich lange erschien, hat er 2002 eine „auf das Wesentliche“ gekürzte Form erstellt. Zudem ist bei diesem Kurs eine Teilnahme ohne vorherige Pflegeausbildung möglich. 

Er vermittelt die Essenz der Ausbildung zum Hygienebeauftragen für Alten- und Pflegeheime DGKH, um sie fachlich richtig zu verwalten!

Die Ausbildung basiert auf den Vorgaben der Deutschen-Gesellschaft für Krankenhaushygiene, deren Mitglied G. FriedemannSchubert ist.